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Verladung von Gasturbinen von Binnenschiff auf Seeschiff

Im Hafen von Antwerpen wurden neun Gasturbinen mit einem Gewicht von jeweils fast 200 Tonnen von einem Binnenschiff auf ein Seeschiff verladen. Dafür wurde das modulare Spreizen-System der LGH eingesetzt.

Herausforderung

PSA Antwerp wurde von dem Verlader Hapag-Lloyd beauftragt, neun Siemens Gasturbinen mit  Bestimmungshafen in Nord-Amerika umzuschlagen. Da es sich bei den Turbinen um sehr teure, schwere und empfindliche Maschinen handelt, hatte Siemens dafür genaue Hebevorschriften herausgegeben. Die Turbinen wiegen fast 200 Tonnen pro Stück, wobei das Gewicht aufgrund der Lastform ungleichmäßig auf die Länge verteilt ist. Zusätzlich wurde die Verladung dadurch erschwert, dass die Turbinen an den Hebepunkten nicht axial belastet werden durften. Sie mussten daher horizontal angehoben werden.

Lösung

Die Verladung der neun Gasturbinen war nur mit einem modularen Spreizen-System möglich. Die LGH erstellte einen exakten Plan zum Heben der Gasturbine mit insgesamt drei verschiedenen Spreiztraversen-Systemen. Dafür wurden ein Spreizen-System mit einer Tragfähigkeit von 250 t und einer Länge von sieben Metern und zwei Spreizen-Systeme Typ 110H mit einer Länge von drei bzw. fünf Metern eingesetzt. Die erforderlichen verstellbaren Anschlagmittel wurden mitgeliefert, damit die Verladung der Gasturbinen problemlos durchgeführt werden konnte. Zusätzlich war ein Schwimmkran mit einer Tragfähigkeit von 800 t, Eigentum von Port of Antwerp, im Einsatz. Somit konnte die Verladung der Gasturbinen problemlos durchgeführt werden.

LGH Ausrüstung bei diesem Projekt 

1 x modulares Spreizen-System, Modell 250 details
Rundschlingen details
2 x modulares Spreizen-System, Modell 110 details