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Großkraftwerk Mannheim: 215 Tonnen schwerer Portalkratzer mit LGH montiert

Auf der Baustelle des neuen Block 9 im Kohlekraftwerk Mannheim konnte ein Portalkratzer - 28 m Höhe, 63 m Breite und ein Gewicht von 215 Tonnen - mit Hilfe des 400t modularen Spreizen-Systems der LGH binnen 56 Stunden aufgestellt und punktgenau am Boden montiert werden.

Jan Meißner, Verkauf und Einsatzplanung bei Scholpp:

„Die LGH hat für jede Situation das passende Hebezeug parat, das macht sie zu einem zuverlässigen und flexiblen Partner bei Hebeprojekten. Ich kenne sonst niemanden in der Umgebung, der eine modulare Spreize dieser Größe zur Verfügung stellen kann. Ohne das 400 Tonnen modulare Spreizen-System der LGH wäre ein sicherer Hebevorgang erst gar nicht möglich gewesen.“

Herausforderung

Für die Fortsetzung der Bautätigkeiten am neuen Block 9 im Kohlekraftwerk Mannheim musste ein sogenannter Kohle- oder Portalkratzer, dessen Aufgabe das Abgraben und Transportieren von Kohlehaufen hin zur Kohlemühle ist, aufgestellt und fest montiert werden. Weil die Konstruktion der einzelnen Teile ein separates Aufstellen und anschließendes Montieren unmöglich machte, musste der Portalkratzer liegend montiert und dann als Gesamtes aufgestellt werden. Damit der fertig montierte Portalkratzer an seinen Enden fest am Boden verschweißt werden konnte, musste das insgesamt 215 Tonnen schwere Teil gleichmäßig von der waagrechten in die senkrechte Position gehoben und exakt ausgerichtet werden. Die ungleiche Gewichtsverteilung mit einem Unterschied von 40 Tonnen zwischen den beiden Seiten, stellte die Projektleiter der ausführenden Firma Scholpp AG dabei vor das Problem, die beiden Enden gleichermaßen anzuheben.

Lösung

Nur das 400t modulare Spreizen-System der LGH konnte ein sicheres Anheben des 215 Tonnen schweren Portalkratzers von der waagrechten in die senkrechte Position ermöglichen. Kurzfristige Änderungen am Spreizen-System und an den Seilen, bedingt durch Veränderung der Kranstatik, konnten vor Ort ohne zeitliche Verzögerung des Projekts vorgenommen werden. Das Unternehmen Scholpp setzte bei dem Hebevorgang den LR 1750 Raupenkran von Liebherr ein, der als Hauptkran neben zwei weiteren Hilfskränen die gesamte Last halten musste. Die beiden Nebenkräne ATF 400 von Tadano Faun und AC 500 von Demag hatten bei dem Projekt die Aufgabe der ungleichen Gewichtsverteilung entgegen zu wirken und den Portalkratzer für den Schweißvorgang in die richtige Position zu bringen. Drei Tage und Nächte lang mussten die drei Kräne den Portalkratzer halten bis er fest verschweißt war und das Hebeprojekt nach 56 Arbeitsstunden erfolgreich abgeschlossen werden konnte.

LGH Ausrüstung bei diesem Projekt 

Modulares Spreizen-System 400t mit 12m Länge details